Lexikon

Alpaka – Vlies der Götter

Alpaka ist eine edle Naturfaser, die aus dem Haarkleid des südamerikanischen Alpaka, einem Klein-Kamel, gewonnen wird.

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Angora

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Baumwolle – Sommerlicher Klassiker

HERKUNFT
Baumwolle ist eine Zellulosefaser die aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze gewonnen wird. Die Baumwollpflanze gehört zur Gattung der Malvengewächse. Heute wird sie hauptsächlich in China, Indien, den USA und Pakistan angebaut.

HISTORIE
Seit über 6000 Jahren kultivieren Menschen Baumwolle zur Fasergewinnung. Auch die griechischen Hochkulturen der Antike und die alten Römer schätzten das Material vor allem wegen seiner Helligkeit. Im England von 1764 markiert die Erfindung der “Spinning Jenny”, einer mechanischen Spinnmaschine, durch den Engländer James Hargreaves den Beginn der technologischen Revolution, in dessen Folge die industrielle Revolution ihren Lauf nimmt und die massenhafte Produktion von Textilien erst ermöglicht.

Baumwolle Bild Baumwollblüte

EIGENSCHAFTEN
Die feine weiche und hautfreundliche Baumwollfaser vereint sehr positive Eigenschaften. So ist sie aufgrund ihres besonderen Faseraufbaus saugfähig und nimmt die Körperfeuchtigkeit gut auf. In diesem feuchten Zustand erhöht sich ihre Festigkeit sogar noch. Man spricht auch von hoher Nassreissfestigkeit.

Kleidung aus Baumwollfasern eignet sich hervorragend für sommerliche Temperaturen. Die Glätte der einzelnen Fasern führt zu einer relativ geringen Wärmeisolation der Baumwolle. Durch Aufrauen der Gewebe kann mehr Lufteinschluss und damit mehr Warmhaltevermögen erzeugt werden. Der Aufbau der Faser bedingt leider auch die Knitteranfälligkeit.

Das wichtigste Qualitätsmerkmal der Baumwollfaser ist ihre Stapellänge. Das ist die Länge der einzelnen Fasern. Sie liegt zwischen 15 mm und 50 mm. Hochwertige Makobaumwolle etwa hat eine Stapellänge von 40 mm und ist damit sehr langfaserig und haltbar. Darüber hinaus kann Baumwolle zum Beispiel durch Merzerisation veredelt werden: sie erhält eine noch höhere Festigkeit und einen edlen Glanz. Meistens verwendet man Baumwolle nicht mit anderen Fasern. Es gibt aber auch Mischungen mit Wolle, Seide, Leinen und leider auch Chemiefasern.

PFLEGE
Generell besitzt Baumwolle sehr gute Strapazierfähigkeit und kann häufig und bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Die Qualität leidet darunter keineswegs. Unschöne Knitter beseitigt man am besten mit dem Bügeleisen bei hohen Temperaturen. (mehr …)

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Hanf

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Kaschmir

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Leinen – Faser mit Tradition

Leinen wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen und gehört zu den pflanzlichen Zellulosefasern.

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Milchfasern

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Ramie – Leinen des fernen Ostens

Ramie ist eine Bastfaser aus den Stängeln der Ramie-Pflanze, die zur Gattung der Brennnessel gehört.

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Seide – Edle Kostbarkeit

Seide ist eine feine Faser, die aus den Kokons der Seidenraupe, der Larve des Maulbeerspinners, gewonnen wird.

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Viskose

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Wolle – Feinstes vom Schaf

Schurwolle gehört zu den Eiweißfasern und stammt vom gesunden, lebenden Schaf.

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